1. Beginnen Sie mit der Art des Raums und der Aktivität
Jeder Raum funktioniert anders, und das sollte auch seine Beleuchtung tun.
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Ein Schlafzimmer benötigt sanftes, schwaches Licht, um zur Ruhe zu kommen.
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Eine Küchenarbeitsplatte, die zur Essenszubereitung genutzt wird, benötigt eine viel stärkere Arbeitsbeleuchtung.
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Eine Werkstatt oder ein Basteltisch erfordert eine noch höhere Helligkeit für präzise Arbeiten.
Beleuchtungsstandards drücken die Helligkeit üblicherweise in Lux oder Foot-Candles aus – Einheiten, die messen, wie viel Licht eine Oberfläche erreicht. Ein Beleuchtungsrechner kann Ihnen helfen, das empfohlene Helligkeitsniveau für jede Art von Raum oder Aufgabe auszuwählen.
2. Bestimmen Sie den zu beleuchtenden Bereich
Als Nächstes ermitteln Sie die Größe des Bereichs, den Sie beleuchten möchten.
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Für einen ganzen Raum (wie ein Badezimmer oder Schlafzimmer) ist dies einfach die Länge × Breite des Raumes.
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Für einen spezifischen Bereich – wie eine Kücheninsel, einen Arbeitsplatz oder eine Tischplatte – messen Sie nur diese Oberfläche.
Beispiel:
Eine Arbeitsplatte, die 4 Meter lang und 0,6 Meter breit ist, hat eine beleuchtete Fläche von:
4 × 0,6 = 2,4 m²
3. Berechnen Sie, wie viele Lumen Sie benötigen
Sobald Sie wissen:
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die empfohlene Helligkeit (Lux oder Foot-Candles), und
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die Fläche (m² oder ft²),
können Sie die benötigten Lumen mit folgender Formel berechnen:
Lumen = Beleuchtungsstärke × Fläche
Wenn Ihr Beleuchtungsstandard in Foot-Candles angegeben ist, denken Sie daran:
1 Foot-Candle = 10,764 Lux
Diese Formel gibt Ihnen an, wie viel Gesamtlichtleistung benötigt wird, um den Raum angemessen zu beleuchten.
4. Umrechnung von Lumen in Anzahl der Glühbirnen
Nachdem Sie die benötigten Lumen ermittelt haben, wählen Sie einen Glühbirnentyp und prüfen Sie, wie viele Lumen jede Glühbirne erzeugt. LED-Lampen haben typischerweise eine viel höhere Effizienz als alte Glühlampen, daher ist die Wattzahl kein zuverlässiger Indikator mehr für die Helligkeit.
Verwenden Sie:
Anzahl der Glühbirnen = Benötigte Gesamt-Lumen ÷ Lumen pro Glühbirne
Runden Sie auf die nächste ganze Zahl auf.
5. Beispiel: Beleuchtung einer Küche + Arbeitsplatte
Gehen wir ein echtes Beispiel durch.
Schritt 1: Empfohlene Helligkeit
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Umgebungsbeleuchtung Küche: ca. 108 Lux
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Küchenarbeitsplatte (Arbeitsbeleuchtung): ca. 538 Lux
Schritt 2: Fläche berechnen
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Gesamte Küche: 4 m × 2,5 m = 10 m²
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Arbeitsplatte: 4 m × 0,6 m = 2,4 m²
Schritt 3: Lumen bestimmen
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Küche: 108 × 10 = 1080 Lumen
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Arbeitsplatte: 538 × 2,4 = 1291 Lumen
Schritt 4: Wählen Sie Ihre Glühbirnen aus
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Deckenleuchten: 800 Lumen pro Stück → 1080 ÷ 800 ≈ 2 Leuchtmittel
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LED-Spots für die Arbeitsplatte: 200 Lumen pro Stück → 1291 ÷ 200 ≈ 7 Leuchtmittel
Sie würden also benötigen:
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2 Deckenleuchten für die Küche
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7 kleine LED-Arbeitsleuchten für die Arbeitsplatte
FAQs
Wie berechne ich die Beleuchtung für jeden Raum?
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Messen Sie die Fläche (Länge × Breite)
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Ermitteln Sie die empfohlene Helligkeit in Lux oder Foot-Candles
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Verwenden Sie Lumen = Lux × Fläche
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Teilen Sie durch die Lumenausgabe der Glühbirne
Wie viele Lumen brauche ich für ein 4 m × 5 m großes Studio?
Ein 4×5 m großes Studio = 20 m².
Empfohlene Beleuchtung: ~323 Lux
Berechnung: 323 × 20 ≈ 6460 Lumen
Mit 1600-Lumen-Glühbirnen würden Sie 5 Glühbirnen benötigen.
Was ist die beste Beleuchtungsstärke für ein Schlafzimmer?
Verschiedene Aktivitäten benötigen unterschiedliche Helligkeiten:
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Entspannen / Einschlafen: ~50 Lux
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Lesen: ~400+ Lux
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Detaillierte Aufgaben: bis zu ~540 Lux
Sie können mehrere Glühbirnen oder Leuchten kombinieren, um eine Schichtbeleuchtung zu erzielen.
Lumen vs. Lux – Was ist der Unterschied?
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Lumen: Gesamte Lichtleistung einer Quelle
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Lux: Wie viel dieses Lichts tatsächlich auf eine Oberfläche trifft
Sie sind miteinander verbunden durch:
Lumen = Lux × Fläche


